Aktuell

 

Die Zeit der Väter - Jahresthema 2012

Väter haben viele Gründe, warum sie ihre Rolle nicht wahrnehmen können.

Die Elternbildung Werdenberg widmet das Jahresthema 2012 den Vätern und Männern. Was aber nicht bedeuten soll, dass Mütter und Frauen ausgeschlossen sind, im Gegenteil: Frauen erhalten die Chance ihre Partner besser zu verstehen. und sie mehr in den Alltag mit einzubeziehen.

Mit unseren Veranstaltungen wollen wir Gelegenheit geben, folgende Aspekte näher zu betrachten:

  • Neue Rolle als Vater/Mann: Wie gehe ich damit um?
  • Väter zwischen Karriere/Beruf und Familie
  • Spezifische Vater-Werte (Unterschiede zur Mutter)
  • Späte Väter
  • Väter wollen gebraucht werden.
  • Fehlende Väter, alternative männliche Bezugspersonen.
  • Vatertöchter / Muttersöhnchen, Wann braucht das Kind Mutter, resp. Vater?
  • Was können Männer von Natur aus gut?
  • Wie prägt der Vater ein Kind/eine Familie?
  • Ein Vater ist KEIN verheirateter Junggeselle

Viele offene Fragen und Klischees stehen im Raum, denen wollen wir begegnen und gemeinsam Antworten finden.

Bedeutende Vaterrolle. Die Frage, ob der Vater für ein Kind und seine Entwicklung wichtig ist, wird von allen Seiten bejaht. Es lohnt sich daher, die Rolle des Vaters näher zu betrachten.

Anders als oft vermutet wurde, sind Väter für die Kindesentwicklung ebenso wichtig wie die Mütter.

Das eindimensionale Bild vom Vater als Ernährer und Beschützer hat ausgedient. Inzwischen ist klar: Männer besitzen viele Fähigkeiten, die man lange Zeit nur den Frauen zusprach und Frauen sind ebenso gute Ernährerinnen.

Die meisten Männer wollen gute Väter sein. Aber diese Rolle muss erst noch definiert werden, daher wissen sie oft nicht wie sie diese Rolle mit dem eigenen Leben vereinbaren sollen.

Väter sehen sich mit einem Interessenskonflikt konfrontiert. Sie werden ganz schön gefordert: Beruf, Partnerin, Kinder, das Ich - alle wollen befriedigt werden. Der Druck, sich bei der Arbeit und im Aufbau der Karriere voll einzubringen, ist gross. Gerade im Alter, wenn die Kinder kommen, sollte der Mann vorwärts kommen, die beruflichen Weichen werden gestellt. Auch die Unternehmen spüren den Wandel. Für sie wird es zu einem existenziellen Erfolgsfaktor, sich anzupassen und vorausschauend zu handeln. Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Beitrag für die Zukunftsfähigkeit, weil sie entscheidende Wettbewerbsvorteile im Hinblick auf die Rekrutierung und Bindung von Fach - und Führungskräften hat.

Am 29. Februar starten wir mit einer Podiumsdiskussion unsere Veranstaltungsreihe:
Armando Bianco, Redaktor beim W&O und selbst Vater von drei Kindern, wird als Moderator den Vätern, in unterschiedlichen Lebensphasen, Fragen stellen.

Wie erleben Väter ihr Vater-Sein? Wie gross ist die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit? Hat sich die Präsenz der Väter mit zunehmendem Druck von Arbeit und Umwelt verändert? Wie sehen sich die Väter, wie werden sie von aussen gesehen. Wie können die Partnerinnen helfen, welches Verhalten erschwert das Vatersein?

29. März: Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.
Der Abend bezieht sich auf das "Vater sein dagegen sehr". Das Ehepaar Elisabeth und Hubert Hürlimann (Theologin und Sozialpädagoge) bieten in einem Workshop Antworten auf folgende Fragen: Was zeichnet einen Vater aus? Welche Erwartungen werden an die Väter gestellt und welche Werte lebt und gibt ein Vater weiter? Väter prägen unsere Kinder und damit die Zukunft.

10. Mai: Champions League für Väter - Was Spitzensportler und Väter gemeinsam haben!
 Felix Schmid, Lehrer Coach und Supervisor spricht über die Parallelen zwischen Spitzensport und Vater-Sein!

3. Juni: Schweizer Vatertag - Väter mit ihren Kindern unterwegs.
Eine geführte Erlebniswanderung im Hochmoor Gamperfin.

13. September: Die Rolle des Vaters in der Erziehung!
Margrit Heule-Scherrer, Erwachsenenbildnerin und psychologische Beraterin geht den Fragen nach: Gibt es Unterschiede im Erziehungsverhalten zwischen Vater und Mutter? Welche Auswirkung hat die Rolle des Vaters auf den Sohn/die Tochter? Was ist eine gute Vater-Kind-Beziehung?

8. November: Der letzte Abend unserer Veranstaltungsreihe ist dem Thema Lernen gewidmet. Ein Thema, welches Väter wie Mütter anspricht. Nina Josat, Lerntrainerin, erläutert in ihrem Vortrag "Spielen und Lernen", wie zum Lernen erforderliche Teilleistungen spielerisch aktiviert werden können.

Die Veranstaltungen finden im Familien Treff Buchs statt, jeweils von 20:00 bis ca. 22:00 Uhr.

Do. 20. Oktober 2011, Margrit Heule-Scherrer

ERZIEHUNG - MEINEN WIR ELTERN DASSELBE?
Nicht immer! Denn jeder Elternteil bringt sein persönliches Gepäck, gefüllt mit Einstellungen, Prägungen und Werten mit in den Erziehungsalltag und dies kann zu Spannungen führen.

Die Elternbildung Werdenberg veranstaltete kürzlich einen Elternworkshop im Familien-Treff in Buchs. Margrith Heule-Scherrer, Erwachsenenbildnerin und Psychologische Beraterin, hielt ein Einführungsreferat und lud die Teilnehmer anschliessend zu einem Workshop ein. Im Referat ging Frau Heule-Scherrer darauf ein, dass jeder sein persönliches Gepäck, positives wie auch negatives, mit in eine Beziehung einbringt. Jeder Einzelne wird durch sein Familiensystem geprägt, welches sich durch Werte, Handlungen und Überzeugungen wiederspiegelt. Nach der eigenen Familiengründung geben wir in der Erziehung diese Prägungen und Normen aus unserer Kindheit weiter. Das kann zu Konflikten führen, muss es aber nicht, wenn jeder in der Beziehung eine Dialogbereitschaft eingeht. Respektvolle Gespräche zwischen den Eltern sind wichtig um aus der Verschiedenheit eine Grundlage für die eigene neue Familie zu erschaffen. Haben Werte aus unserer Kindheit und Jugendzeit noch ihre Gültigkeit? Was ist uns heute wichtig, was hat an Bedeutung verloren? Wie definiert man gemeinsame eigene Werte? Diesen und weiteren Fragen stellten sich die Teilnehmer im anschliessenden Workshop. Ein spannender Diskussionsabend, der Zusammenhänge sichtbar machte und einige AHA-Erlebnisse brachte. Abschliessend konnten konkrete Fragen gestellt werden, die mit Lösungsansätzen für den Erziehungsalltag beantwortet wurden.

 

Do. 8. September 2011, Gilles Schmid-Heeb

MEIN KIND IST (M)EIN KIND! NICHT MEIN PARTNER!
Die eigenen Kinder als Spiegel unserer Seele

Artikel im W&O vom 23.9.2011

Kürzlich referierte bei der Elternbildung Werdenberg Gilles Schmid-Heeb; lic.phil., PsychologeundPsychotherapeut aus Buchs, im Familien-Treff. Buchs.–Urvertrauen ins Leben, Selbstsicherheit und Konfliktfähigkeit werden im Kindesalter festgelegt. Lebensnotwendig sind dabei Beziehung und Erziehung. Dies war der Einstiegs - gedanke von Schmid. Nicht immer aber gibt es optimale Voraussetzungen: Verlust eines Partners durch Tod, Trennung, emotionale Abwesenheit können die Rollen in einer Familie verändern. Das Kind kann Platz und Funktion des abwesenden Eltern - teiles einnehmen oder als partnerschaftlich erwachsenes Gegenüber behandelt werden. Beides birgt Gefahren in sich. Lebendig und anschaulich mit Bildern aus Alltag und Therapie beschrieb der Referent Situationen, die unsere Achtsamkeit fordern: zum Beispiel bei Übernahme von Verantwortung in Dingen, die im Bereich der Welt der Erwachsenen liegen; bei einem Übermass an Eifersucht, an Sorge tragen, Haltlosigkeit; auch wenn Kinder zu Prinzen und Prinzessinnen werden, die im Alltag den Ton angeben. Nicht für Elternbedürfnisse da Was hilft und ermutigt aus diesem Prozess auszusteigen? Prägungen aus der eigenen Kindheit zu erkennen und so eigene Wünsche und Bedürfnisse klarer zu formulieren. Kinder sind nicht auf der Welt, um die Bedürfnisse der Eltern zu erfüllen. Es gilt als Elternteil die Bedürfnisse und Gefühle der Kinder wahrzunehmen und sichtbar zu machen, ohne alles erfüllen zu müssen. Vater/Mutter führen und begleiten das Kind als Kind zum Erwachsenwerden. In der anschliessenden Diskussion mit den Zuhörerinnen und Zuhörern wurde.



 

 

Artikel im W&O vom 23.8.2011

Wenn die Kinder zwischen den Polen stehen

Buchs. – Ob alleinerziehend oder mit beiden Elternteilen, Kinder können Rollen übernehmen, die nicht ihrem Wesen entsprechen und eine gesunde sozial-emotionale Entwicklung behindern. Worauf können wir achten, dass dies nicht geschieht? Unter dem Titel «Mein Kind ist (m)ein Kind – nicht mein Partner: Die eigenen Kinder als Spiegel unserer Seele» bietet die Elternbildung Werdenberg am Donnerstag, 8. September, um 20 Uhr im Familientreff Buchs, eine Veranstaltung mit Gilles Schmid-Heeb, Psychologe und Psychotherapeut aus Buchs, an. Im Vortrag geht es darum, sich als Eltern für gewisse Phänomene zu sensibilisieren, die in jeder Erziehung vorkommen – in diesem Fall um das Phänomen, dass Kinder immer wieder die Rolle eines Erwachsenen ein - nehmen.Auch wir Erwachsene sehen oft im Kind den anderen Elternteil und reagieren eher auf diesen Elternteil als auf das Kind selber. Und zuletzt kommen uns unsere eigenen Bedürfnisse in die Quere, wenn wir mit bestem Vorsatz in der Nähe des Kindes Trost suchen, nachdem wir mit dem Partner Streit hatten und zum Kind (in Gedanken) sagen: «Zum Glück habe ich dich!» Der Vortrag soll genauso wenig Erziehungsratgeber sein wie belehrend. Verschiedene Wege führen nach Rom und nicht jede Abzweigung führt unweigerlich in ein erzieherisches Desaster. Kinder haben gute Widerstandskräfte und eine starke Seele, die uns Eltern die kleinen Fehltritte ohne Weiteres verzeiht. (pd)

 

Di. 10. Mai, Beate Boes

DIE PAAR-BEZIEHUNG LEBEN - TROTZ ELTERNSEIN

Am Anfang der Beziehung von Mann und Frau steht die Vision der grossen Liebe. Das Zusammenleben ist der Weg, diese Vision immer wieder lebendig zu halten, sie aber vor allem im Alltag verwirklichen. Wie geht das, wenn aus dem Paar dann Eltern werden und aus der Zweierbeziehung eine Familie wird.
Kinder brauchen Eltern und fordern diese rund um die Uhr. Wo bleibt da Zeit, Kraft und Phantasie für die Beziehung? Wie geht das, die Paar-Beziehung zu leben und gleichzeitig gute Eltern zu sein?

Das Merkblatt zum Herunterladen.


 

Mi. 23. Februar, Brigitt Baumgartner

FRECHE GÖRE - LAUTER BENGEL
Grenzen bestimmen den Freiraum und geben dem Kind Selbstvertrauen.

Selbstvertrauen und ein gesundes Selbstbewusstsein sind Vorbedingungen für eine gesunde Entwicklung des Kindes im Allgemeinen, wie auch für ein erfolgreiches Lernen. Um dieses Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu fördern, ist es unabdingbar, dass die Kinder genügend Freiraum erhalten und immer wieder ermuntert werden, Neues auszuprobieren. Genauso wichtig ist es jedoch auch, Grenzen zu setzen, damit sich die Kinder in einem sicheren Rahmen bewegen können.
 

W&O-Bericht vom 9.3.2011

 

Bericht im W&O vom 3. Februar 2011

 

Bedarfsanalyse

Die Elternbildung Werdenberg EBW beobachtet seit einiger Zeit ein abnehmendes Interesse an den von uns angebotenen Veranstaltungen. Die EBW hat daher im Spätherbst des Jahres 2010 eine Umfrage gestartet, die aufzeigen soll, welches die aktuellen Bedürfnisse sind. Der Rücklauf war erfreulich hoch.

Referate werden von einer Mehrheit immer noch als geeignet beurteilt. Allerdings sind auch viele andere Formen angesprochen worden. So wurden Austauschgruppen (Intervision) gewünscht sowie Ansprechpartner, die man bei Bedarf direkt kontaktieren könnte. Weitere mögliche Formen sind die Publikationen in Medien (Zeitung, Radio, Internet) und die Zusammenarbeit mit den Schulen (Integration in Schulanlässe). Grundsätzlich sollte schnell auf aktuelle Themen eingegangen werden, um die auftauchenden Fragen beantworten zu können.

Gefragt sind alle Altersstufen der Kinder, es konnte kein spezifisches Kindesalter ausgemacht werden. Speziell erwähnt wurden Angebote für neuzugezogene deutsch- und fremdsprachige Eltern, werdende Eltern (noch ohne Kinder), Grosseltern und die Zeit nach der Kindeserziehung.

Die eigentlichen Themen sind natürlich weit gefächert, können aber in zwei Hauptgebiete unterteilt werden: Erziehung und Paarbeziehung/Umfeld Bei der Erziehung sind die Themen Entwicklung (Phasen und Übergänge), Krisen und Konflikte (Streiten, Gewalt, Medien, Sucht, ADHS, Finanzen), allgemeinere Themen (Ernährung, Bewegung, Freizeitgestaltung) sowie Beziehung (Eltern-Kind Beziehung, Ermutigung, Lob, Tadel, Begleitung). Bei der Paarbeziehung/Umfeld geht es um vorgeburtliche Themen (Familie werden, Finanzen, Wohnen, Freundeskreis), die Persönlichkeitsbildung der Eltern (Paarbeziehung als Eltern, eigenes Verhalten).

Die Elternbildung Werdenberg kann nicht das ganze Spektrum an Themen und Formen abdecken, eine Vernetzung mit anderen im ähnlichen Umfeld arbeitenden Institutionen ist darum sehr wichtig, um Themenüberschneidungen und auch ein Überangebot zu vermeiden. Eine Zusammenarbeit wurde bereits in Angriff genommen. Die Neuausrichtung ist in vollem Gange, auch Dank der Rückmeldungen auf die Bedarfsanalyse. Wir freuen uns, dass Ihrerseits weiterhin Interesse besteht. Wir bleiben dran, Sie hoffentlich auch.

Die Elternbildung Werdenberg möchte sich auf diesem Wege herzlich bei allen bedanken, die sich die Zeit und Mühe genommen haben, unsere Fragen zu beantworten.

 

 

"Wenn das Bettchen leer bleibt" Kinder zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Donnerstag, 02.12.2010, Klaus Käppeli-Valaulta, lic.phil.I; Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, Praxis für somatische Psychotherapie

Es ist wichtig wie wir geboren werden und warum unsere Eltern Kinder wollten.

Wenn das Kinderkriegen dann nicht klappt, liegt es womöglich am medizinischen Gründen, hat aber sehr oft auch mit psychischen Gründen der Eltern, aber auch der Eizelle zu tun. Oft entscheidet sich die Eizelle gegen das Leben, warum, ist mit der gängigen Lehrmeinung nicht erklärbar. Was passiert wenn die Eizelle künstlich befruchtet wird und gezwungen wird auf die Welt zu kommen? Welches Schwierigkeiten lauern in diesem Fall und wie können sie entschärft werden?

Welche Schwierigkeiten aus psychologischer Sicht sind bei einer Adoption zu erwarten? Was passiert mit den Geschwistern, wenn ein Kind vor oder nach der Geburt stirbt? Wie kann man damit umgehen und so verarbeiten, dass keine bleibenden Schwierigkeiten auftreten?

 

Alle diese Fragen hat der Referent dargelegt. Auf Anfrage ist eine Zusammenfassung des Vortrages in elektronischer Form erhältlich

 

 

 kijutag 2010 Chill-Oase für Eltern

 

Motto unseres Standes: "Eltern entspannen sich in der Südsee Chill-Oase"



 

Leider hat sich das Wetter nicht ganz daran gehalten,
so dass wir dann zu Glühwein übergehen mussten.

 


 

Jugend und Sexualität
- Eine Herausforderung für Eltern

Zeitungsbericht W&O


Kinder sind richtig wie sie sind
- Eltern auch

Bilder vom Vortrag am 23.3.2009

Zusammenfassung des Vortrages

Zeitungsbericht W&O

Die Website der Referenten A. & A. Hintermann
www.2Hintermann.ch


Kampagne 'Stopp-Kinderpornografie im Internet'

neue Broschüren für Kinder und für Eltern


Bericht: Liebe Grenzen Konsequenzen
 


Vom Weltvertrauen zum Selbstvertrauen

(Philip E. Jacobsen, 28. April 2008)